Lern:Express – Deutsch 2 | Arbeitsheft | Teil B

Erste Übungen zum partnerbezogenen sinngestaltenden Lesen Anbahnung selbstständiger Auseinandersetzung mit Texten verschiedener Art L Im Zoo 36 47 Der kleine Zoowärter und das Äffchen In der Stadt Über eine altersadäquate Lesefertigkeit und ein entsprechendes Leseverständnis verfügen [3.2] Verschiedene Texte gestaltend oder handelnd umsetzen [5.1,2] Im Zoo herrscht große Aufregung unter den Tieren. Jeden Tag schlüpft das kleine Äffchen durch die Gitterstäbe seines eingezäunten Geheges, um andere Tiere zu stören. Es zupfte den Löwen im Schlaf an der Mähne, es erschreckte das Zebra, indem es im Heu raschelte. Dem Elefanten hängte es sich an den Schwanz und das Nilpferd bewarf es mit Steinen. Der kleine Zoowärter aber lächelte nur. Was könnte der kleine Zoowärter nun tun? Nach Gina Ruck-Pauquèt 3 Die Tiere beschweren sich beim kleinen Zoowärter. Was könnten die einzelnen Tiere zum Zoowärter sagen? Spielt die Geschichte mit verteilten Rollen! 1 Lest zu zweit: Jedes Kind liest abwechselnd einen Satz. 2 Unterstreicht im Text, wie das kleine Äffchen die Tiere ärgert! Zoowärter Löwe Zebra ... Er brachte dem Äffchen eine dreifache Portion Nüsse und Obst. Das Äffchen schlüpfte aber weiterhin durch die Gitterstäbe hinaus und wurde immer frecher. Es scheuchte die Enten, nahm dem Seehund den Ball weg, und dem Flamingo riss es die allerschönste Feder aus. Es sprang dem Wildpferd auf den Rücken, und einmal kletterte es der Giraffe am Giraffenhals empor. Da wurden die Tiere böse und machten ein lautes Geschrei. Doch der Zoowärter fütterte das übermütige Äffchen immer weiter. Und mit der Zeit wurde das kleine Äffchen so dick, dass es nicht mehr durch die Gitterstäbe schlüpfen konnte. So blieb es brav zu Hause und die Tiere bewunderten den kleinen Zoowärter sehr wegen seiner Klugheit.

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